Laufzeit

2007 bis 2011

 

Durchführungsinstitution

ADT Projekt GmbH

 

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

 

Ansprechpartner

  • Dr. Ferdinand Schmitt

ferdinand.schmitt@
adt.de

 

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Beiträge zur Verbesserung der Wertschöpfungskette Milch im Oblast Kaliningrad

Einlaufen von Milch durch ein Rohr in einen Kupferkessel
Qualitätsmanagement von Milch ist entlang der gesamten Wert-schöpfungskette von Bedeutung

Kurzbeschreibung:

Die landwirtschaftliche Produktion im Kaliningrader Gebiet ging in den letzten Jahren stark zurück. Auch die Milchviehbestände wurden abgebaut.

Ziel des Projekts ist die Sicherung von Einkommen landwirtschaftlicher Betriebe durch eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit der Milchwirtschaft. Die Milchproduktion hat ein besonders hohes Wertschöpfungs- und Einkommenspotenzial. Im Bereich Milchviehzucht kann an die Investitionen der russischen Partner angeknüpft werden. Ergänzt wird das Projekt durch den Aufbau und die Verbesserung der landwirtschaftlichen Beratung und durch die Zusammenarbeit mit der Universität Kaliningrad.

Die Projektmaßnahmen im Überblick:

  • Unterstützung des Ministeriums für Landwirtschaft im Kaliningrader Gebiet bei der Gestaltung der Sektor- und Förderpolitik;
  • Aufbau eines Beratungsdienstes, Entwicklung von Beratungskonzepten und Begleitung der Beratungstätigkeit über mehrere Jahre;
  • Modernisierung eines Zentrums für Rinderzucht und Unterstützung des Zentrums bei der Verbesserung seines Dienstleistungsangebots für Milchviehbetriebe;
  • Unterstützung von Kooperationen zwischen deutschen und russischen Partnern im Bereich Milchwirtschaft;
  • Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften der Milchwirtschaft in Russland und in Deutschland;
  • Prüfung der Übertragbarkeit der Projektergebnisse auf andere Regionen Russlands.

Politischer Träger des Projekts ist das Ministerium für Landwirtschaft im Kaliningrader Gebiet. Operative Träger sind das Selektionszentrum Rinderzucht Kaliningrad (KTZ) und die Kaliningrader Staatliche Technische Universität (KSTU). Deutsche Wirtschaftsunternehmen des Tierzuchtsektors leisten bedeutende Eigenbeiträge zum Projekt.