Ukraine

Für die Ukraine ist die Land- und Ernährungswirtschaft von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Die Ackerflächen zählen seit jeher zu den ertragreichsten Europas.

In den ersten Jahren nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ging die landwirtschaftliche Produktion zwischen 1990 und 1998 um mehr als die Hälfte zurück. Ab dem Jahr 2000 kam die Trendwende. Investitionen in die Landwirtschaft nahmen zu, die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbesserten sich, und die Produktion stieg wieder an. In den vergangenen Jahren wurde die Ukraine zu einem der wichtigsten Getreideexporteure.

Die Ukraine verfügt noch immer über ein enormes ungenutztes landwirtschaftliches Potenzial. Um die Agrarproduktion zu steigern und die ländlichen Räume wieder zu beleben, ist eine Klärung der Eigentums- und Verfügungsrechte notwendig. Um den Handel mit der Europäischen Union zu intensivieren, müssen sich die ukrainischen Normen den EU-Normen und –Standards zügig annähern.

Die im Rahmen des Kooperationsprogramms durchgeführten Projekte orientieren sich an aktuellen politischen Erfordernissen der Ukraine. Dem deutsch-ukrainischen agrarpolitischen Dialog kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Mit seiner Hilfe werden neue Themen identifiziert, die von Projekten aufgegriffen werden.