Deutsch-ukrainischer agrarpolitischer Dialog
Kurzbeschreibung:
Die Entwicklung des Agrarsektors hängt nicht nur von günstigen agroklimatischen Bedingungen ab, sondern in hohem Maße auch von den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die ukrainische Regierung hat umfassende Bemühungen unternommen, die Landwirtschaft so zu reformieren, dass sie den Menschen auf dem Land nachhaltig Arbeit und Einkommen bietet, gesunde Nahrungsmittel zu erschwinglichen Preisen produziert und dem internationalen Wettbewerb Stand hält.
Die Agrarpolitik ist geprägt durch eine hohe Regulierungsdichte. Durch das Projekt soll die Regierung der Ukraine bei ihren Reformbemühungen der Agrargesetzgebung unterstützt werden. Internationale Erfahrungen Deutschlands und die Regelwerke internationaler Organisationen (EU, WTO) werden dabei berücksichtigt, was für die Ukraine, die erst seit kurzem Mitglied der WTO ist, besondere Bedeutung hat.
Das Projekt arbeitet, ausgehend von einer akademisch-unabhängigen Basis, mit öffentlichen und privaten Institutionen zusammen, die in die Formulierung der Agrarpolitik eingebunden sind, z.B. das Ministerium für Agrarpolitik, das Parlament, das Ministerkabinett, das Präsidialamt sowie zivilgesellschaftliche Strukturen und Agrarverbände. Aktuelle Themen der politischen Debatte sind Bioenergie, Landreform, Handelsfragen und EU-Annäherung. Sie werden von den verschiedenen Akteuren eingebracht. Zu den Maßnahmen gehören die Erarbeitung von Informationsmaterialien und Beratungspapieren, Runde Tische, Konferenzen und Seminare sowie Fachinformationsfahrten und internationaler Austausch.



